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	<title>Ritterburg WIKI - Benutzerbeiträge [de]</title>
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	<subtitle>Benutzerbeiträge</subtitle>
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		<id>https://wiki.ritterburg.games/index.php?title=Mogrukh&amp;diff=11616</id>
		<title>Mogrukh</title>
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		<updated>2025-01-19T13:30:15Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Jagor: /* Die Geschichte von Mogrukh */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Bild:Mogrukh1.gif]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Räuberheld des Räuberhauptmanns [[Plunkett]]. Hier ein Bild des Kampflogs.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Mogrukh.jpg]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Karim 362 gibt der Räuberhauptmann in mehreren Episoden Details zum Werdegang eines seiner außergewöhnlichsten Räuber preis {{Chronik|21062}}:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die Geschichte von Mogrukh ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;i&amp;gt;Hell leuchtete das Feuer im dunklen Wald. Sein Widerschein tauchte die umstehenden Bäume in warmes und freundliches Licht. Über diesem Feuer brutzelte ein kleines Tier und wurde von einem alten Mann, welcher davor harrte, in regelmäßigen Abständen umgedreht. Der herrliche Duft erfüllte den gesamten Bereich um die kleine Lichtung. Zwei Gestalten standen in einiger Entfernung zum alten Mann, ins Dunkel der Nacht verhüllt und beobachteten die gesamte Lichtung. Sie hatten den Schein von Weitem gesehen und waren neugierig näher gekommen. Es waren zwei Söldner, wie sie oft in Alirion unterwegs waren. Sie hatten ihren Dienst bei einem Ritter beendet und befanden sich nun auf dem Weg in die Taverne, um ihren Sold unter die Leute zu bringen. Wortlos nahmen die beiden Soldaten jede Information mit ihren Sinnen auf und nickten sich nach einer Weile zu. Scheinbar war die Gestalt auf der Lichtung ganz allein. Mit ein Lächeln im Gesicht traten sie auf die Lichtung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Greis hörte das Ziehen eines Schwertes und fuhr erschrocken herum. Als er die beiden Söldner auf die Lichtung treten sah, wollte er sich erheben und zu einem Knüppel greifen, welcher in der Nähe des Feuers lag. Ein schneller Blick auf die gezogene Waffe ließ ihn jedoch wieder zu Boden sinken. Das Langschwert ruhte mittlerweile an seinem Hals und hinterliess ein leichtes Rinnsal roten Blutes. Das höhnische Grinsen des Söldners ließ den alten Mann nun erstarren. In einiger Entfernung hörte er das Spannen einer Armbrust und das anschließende Einlegen des Bolzens. Der jüngere Söldner mit dem Langschwert trat einen Schritt zurück und deutete dem Greis, sich zu erheben und vom Feuer zu entfernen. Die Armbrust immer im Anschlag, zeigte der andere Söldner auf einen Baumstumpf und der alte Mann ließ sich resigniert darauf nieder. Bisher war zwischen den drei Menschen noch kein Wort gefallen.&lt;br /&gt;
Immer noch schweigend sah der Greis nun mit an, wie die beiden Soldaten sich ungeduldig über seine Sachen hermachten. Sie verstreuten sein Hab ung Gut auf der kleinen Lichtung und trampelten darauf herum. Dabei ging die alte Tabakspfeife zu Bruch, was dem Alten auf dem Baumstumpf einen traurigen Seufzer entfahren ließ.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem die beiden Soldaten die Vorräte in den Habseligkeiten des alten Mannes gefunden hatten, setzten sie sich ungefragt ans Feuer und machten sich über das Essen und die Getränke her. Der Jüngere, der beiden Söldner steckte sein Langschwert weg und fing an das Kaninchen vom Feuer zu nehmen und zu zerteilen. Der andere Söldner legte die Armbrust zwar auf dem Boden ab, sie war aber griffbereit in seiner Nähe und zeigte schon bedrohlich in Richung des Baumstumpfes, auf dem der Greis saß.&lt;br /&gt;
Bald war auf der Lichtung nur noch zufriedenes Geschmatze und Gegrunze zu hören.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Endlich erhob einer der beiden Soldaten die Stimme und richtete das Wort an den alten Mann: &amp;quot;Heda Väterchen, erzähl uns eine Geschichte, während wir hier deinen Wein trinken! Einen Schwank aus deiner Jugend vielleicht, wenn du dich da noch dran erinnern kannst...!&amp;quot; Hönisches Gelächter begleitete diese Worte.&lt;br /&gt;
Der Greis seufzte wieder. &amp;quot;Lang ist es her. Wohl war! Ich werde in meinem alten Kopf wohl lange kramen müssen.&amp;quot; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach einiger Zeit begann der alte Mann mit leiser und tonloser Stimme zu erzählen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Nachdem ihr euch ja an meinen Vorräten gütlich zeigt, werde ich mich natürlich nicht lumpen lassen und euch auch noch mit einer schönen Geschichte unterhalten.&amp;quot;, sagte der Greis zu den beiden Söldnern und fuhr fort: &amp;quot;Ich entstamme einem Volk von Schaustellern und freien Künstlern. Meine Sippe zog durch die Lande und unterhielt andere Menschen durch allerlei schöne Darbietungen und Gaukeleien. Bei uns waren die Musik, das darstellende Spiel, aber auch die Akrobatik und die Dichtkunst zu Hause. Wo wir auftraten, zauberten wir ein Lächeln auf die Gesichter der Zuschauer. Unser Leben bestand aus Anerkennung und Applaus!&amp;quot; Der Greis machte eine Pause und dachte wehmütig an diese schönen, früheren Tage zurück. Nach einer Weile erzählte er weiter: &amp;quot;Schon bald eilte uns unser Ruf voraus. Wir bekamen mehr und mehr Auftritte an den Höfen kleinerer Ritter. Wir fingen an, nicht mehr ziellos durch die Gegend zu ziehen, sondern unsere Reisen im Vorraus zu planen. In den Sommermonaten waren wir zumeist komplett ausgebucht und befanden uns jede Woche woanders.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Und wie kommst du dann hier alleine auf diese kleine Lichtung?&amp;quot;, warf der junge Söldner ein. &amp;quot;Wenn ihr doch so erfolgreich wart, warum sonnst du dich dann nicht mittlerweile am Hofe des Königs unter dessen Gunst?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Dazu komme ich gleich.&amp;quot;, erwiderte der alte Mann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Meine Eltern und Großeltern waren alle aus diesen Kreisen des fahrenden Volkes. Meine Mutter war eine Seiltänzerin und mein Vater ein herausragender Jongleur und Messerwerfer. Ich hatte bei ihnen eine wohlbehütete und sehr liebevolle Kindheit.&amp;quot; Der Greis hielt in Gedanken inne. &amp;quot;Solange ich denken kann, bestand unser Leben aus harter Arbeit, bei der alle mit helfen mussten. Es ist durchaus üblich, dass auch die Kleinsten bei den anfallenden Arbeiten mit anpackten. Sobald ich alt genug war, um nicht nur immer die Bühne und das Zelt mit auf- und abzubauen, ging ich in die Lehre bei unserem Feuerschlucker. Ich wollte endlich etwas Sinnvolles zum Erfolg der Truppe beitragen und auch endlich ein wenig Ruhm auf der Bühne ernten.&amp;quot; Zustimmendes Nicken der beiden Söldner ermutigten den alten Mann, mit dem Erzählen weiter zu machen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Der Feuerschlucker lehrte mich den meisterlichen Umgang mit dem Feuer. Ich lernte, wie man es behandelt, damit es einen nicht verletzt. Ich lernte, mit ihm zu Tanzen, um damit das Publikum zu entzücken. Wir bekamen schon nach kurzer Zeit soviel Anerkennung, dass wir schnell zur Hauptattraktion unserer Gruppe wurden. Aber ich wollte mehr! Ich wollte nicht nur mit dem Feuer spielen, ich wollte es beherrschen!&amp;quot; Der Greis hob den Blick vom Boden und schaute den beiden Söldnern nun direkt in die Gesichter. Sie hingen beide gebannt an seinen Lippen und wagten es nicht, ihn zu unterbrechen. Immer noch mit sehr leiser Stimme hatte der Greis bisher erzählt. Nun unterbrach er sein Gerede, streckte die Beine lang aus und lehnte sich entspannt zurück. Sein Blick ruhte weiterhin auf den Soldaten. &amp;quot;Erzähl weiter... Bitte!&amp;quot;, sagte der Ältere mit der Armbrust und warf dem Geschichtenerzähler den Weinschlauch zu. Dieser fing den Schlauch geschickt auf, öffnete ihn und nahm erst einmal einen großen Schluck Wein. Dann nickte er und setze seine Geschichte fort.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Lagerfeuer.gif|links]] &amp;quot;Wir zogen eines Spätsommers in Richtung Süden. Das Getreide stand hoch auf den Feldern und es war ungewöhnlich warm zu dieser Jahreszeit. Plötzlich zogen dunkle Wolken auf und wir mussten aufgrund eines heftigen Unwetters in einem nahen Wald Unterschlupf suchen. Nachdem sich das Gewitter verzogen hatte, wollten wir aufbrechen, aber bei unserem Bühnenwagen war ein Rad an einer Baumwurzel zerbrochen. Also machten wir aus der Not eine Tugend und schlugen unser Lager für mehrere Tage dort auf.&amp;quot;&lt;br /&gt;
Der Greis hielt kurz inne und fuhr dann seufzend fort: &amp;quot;Anscheinend waren wir damit einigen Bauern in der Gegend ein Dorn im Auge. Sie erzählten einer Gruppe Söldner, welche auf dem Weg aus einem Kriegsgebiet nach Hause waren von uns. Scheinbar war der Truppe in dem Krieg das Glück nicht hold gewesen und so suchten sie anderweitig nach reicher Beute. Also kam unsere kleine Gruppe ihnen ganz recht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Der Überfall erfolgte im Morgengrauen. Ich überlebte nur, weil ich mich vom Lager entfernt hatte um Reisig und kleine Äste zu suchen. Die morgendlichen Feuer wollten wieder entfacht werden und es war meine Aufgabe, dies zu erledigen. Als ich zurückkam blickte ich in so viele vertraute Gesichter, deren Blick gebrochen und deren Antlitz zumeist entstellt war. Die Söldner hatten alle unsere Wagen in Brand gesetzt und die gesamte Waldlichtung brannte lichterloh.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Greis schloss die Augen, als ihn kurzzeitig die Trauer an diese Erinnerungen übermannte. Mit geschlossenen Augen erzählte er weiter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Hier lernte ich das Feuer endlich kennen. In diesem Elend erkannte ich, dass es nicht mein Feind, sondern mein Freund war! Wir gewöhnten uns aneinander. Ich lernte vom Feuer, dass ich niemanden mehr brauchte. Es gab mir Wärme, Nahrung und Geborgenheit.&lt;br /&gt;
Ich konnte es bitten, sich zu entfernen oder in meiner Nähe zu entstehen. Es tat mir nicht weh, sondern umschmeichelte mich wie eine Geliebte. Es tat mir gut, im Gegensatz zu vielen Menschen, die ich nach dem Verlust meiner Sippe noch treffen sollte. Es blieb bis heute mein einziger Freund.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die beiden Söldner schauten dem Greis gebannt ins Gesicht und sahen Tränen die zerfurchte Haut herab laufen. Ob diese Tränen nun Tränen der Wut oder Tränen der Trauer waren, konnten sie nicht erahnen.&lt;br /&gt;
Fragend schauten sie sich an, zuckten hilflos mit den Schultern und erkannten langsam die Brisanz der Situation. Schon im Verlauf der Geschichte hatten sie begonnen, unruhig auf dem Boden hin- und herzurutschen. Nachdem der Alte nun geendet hatte, erhob der Jüngere seine Stimme und stellte die entscheidende Frage: &amp;quot;Du, also äh... also Ihr denkt doch wohl bitte nicht, dass wir damit etwas zu tun hatten. Wir sind doch noch viel zu jung dafür!&amp;quot;&lt;br /&gt;
Der Alte öffnete die Augen und schaute die Beiden nur mit starrem Blick an. Langsam schüttelte er den Kopf. &amp;quot;Nein, ihr wart mit Sicherheit noch nicht einmal geboren. Ich verlor meine Sippe vor vielen Jahrzehnten und ziehe seitdem ohne Familie durchs Land.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als die beiden Söldner erleichtert Luft ausstiessen, setzte der Greis jedoch schnell und etwas lauter hinzu: &amp;quot;Was aber nichts an der Tatsache ändert, dass ihr euch auch verdingen lasst und euer Auskommen als Söldner habt. Es ändert auch nichts daran, dass ihr heute ebenso handeln würdet, wenn sich die Gelegenheit dazu ergeben hätte. Davon bin ich mehr als überzeugt!&amp;quot;&lt;br /&gt;
Laut erschollen die anklangendenden Worte über die kleine Lichtung. Ringsherum herrschte nun gespenstische Stille. Alles schien den Atem angehalten zu haben.&lt;br /&gt;
Der alte Mann deutete stumm auf seine verstreuten Sachen am Boden um das Feuer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die beiden jungen Soldaten erbleichten augenblicklich und griffen erneut nach ihren Waffen. Diese Geste zauberte ein Grinsen auf das Gesicht des Greises und kleine Flammen begannen damit, seinen rechten Arm zu umzüngeln. Er hob die Hand und die Flammen wurden größer. Die Luft zwischen den beiden Söldnern begann zu flimmern. Eine unerträgliche Hitze breitete sich um sie herum aus und es entstand ein riesiger Feuerball, der zischend zwischen ihnen explodierte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf der Lichtung war es nun wieder sehr ruhig. Dunkel erhob sich die Nacht im Wald und der alte Mann sammelte seine verstreuten Sachen ein. Er stopfte sie wieder in seinen Rucksack und stellte diesen ordenlich auf den Baumstumpf. Das kleine Feuer flackerte wieder vor sich hin, als wenn nichts geschehen war.&lt;br /&gt;
Suchend schaute der Greis sich um und sah am Rand der Lichtung seine zerbrochene Tabakspfeife. Er ging darauf zu und als er an dem verbrannten Fleck Erde vorbei kam, schaute er auf die beiden verkohlten Leichname. Sie waren bis zur Unkenntlichkeit entstellt und völlig deformiert.&lt;br /&gt;
Der alte Mann deutete eine leichte Verbeugung an. Ein Lächeln umspielte sein Gesicht und er murmelte im Vorbeigehen: &amp;quot;Es war Mogrukh eine Ehre, euch kennengelernt zu haben...&amp;quot;&amp;lt;/i&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Räuber]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Jagor</name></author>
		
	</entry>
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		<id>https://wiki.ritterburg.games/index.php?title=Mogrukh&amp;diff=11615</id>
		<title>Mogrukh</title>
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		<updated>2025-01-19T13:24:24Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Jagor: /* Die Geschichte von Mogrukh */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Bild:Mogrukh1.gif]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Räuberheld des Räuberhauptmanns [[Plunkett]]. Hier ein Bild des Kampflogs.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Mogrukh.jpg]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Karim 362 gibt der Räuberhauptmann in mehreren Episoden Details zum Werdegang eines seiner außergewöhnlichsten Räuber preis {{Chronik|21062}}:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die Geschichte von Mogrukh ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;i&amp;gt;Hell leuchtete das Feuer im dunklen Wald. Sein Widerschein tauchte die umstehenden Bäume in warmes und freundliches Licht. Über diesem Feuer brutzelte ein kleines Tier und wurde von einem alten Mann, welcher davor harrte, in regelmäßigen Abständen umgedreht. Der herrliche Duft erfüllte den gesamten Bereich um die kleine Lichtung. Zwei Gestalten standen in einiger Entfernung zum alten Mann, ins Dunkel der Nacht verhüllt und beobachteten die gesamte Lichtung. Sie hatten den Schein von Weitem gesehen und waren neugierig näher gekommen. Es waren zwei Söldner, wie sie oft in Alirion unterwegs waren. Sie hatten ihren Dienst bei einem Ritter beendet und befanden sich nun auf dem Weg in die Taverne, um ihren Sold unter die Leute zu bringen. Wortlos nahmen die beiden Soldaten jede Information mit ihren Sinnen auf und nickten sich nach einer Weile zu. Scheinbar war die Gestalt auf der Lichtung ganz allein. Mit ein Lächeln im Gesicht traten sie auf die Lichtung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Greis hörte das Ziehen eines Schwertes und fuhr erschrocken herum. Als er die beiden Söldner auf die Lichtung treten sah, wollte er sich erheben und zu einem Knüppel greifen, welcher in der Nähe des Feuers lag. Ein schneller Blick auf die gezogene Waffe ließ ihn jedoch wieder zu Boden sinken. Das Langschwert ruhte mittlerweile an seinem Hals und hinterliess ein leichtes Rinnsal roten Blutes. Das höhnische Grinsen des Söldners ließ den alten Mann nun erstarren. In einiger Entfernung hörte er das Spannen einer Armbrust und das anschließende Einlegen des Bolzens. Der jüngere Söldner mit dem Langschwert trat einen Schritt zurück und deutete dem Greis, sich zu erheben und vom Feuer zu entfernen. Die Armbrust immer im Anschlag, zeigte der andere Söldner auf einen Baumstumpf und der alte Mann ließ sich resigniert darauf nieder. Bisher war zwischen den drei Menschen noch kein Wort gefallen.&lt;br /&gt;
Immer noch schweigend sah der Greis nun mit an, wie die beiden Soldaten sich ungeduldig über seine Sachen hermachten. Sie verstreuten sein Hab ung Gut auf der kleinen Lichtung und trampelten darauf herum. Dabei ging die alte Tabakspfeife zu Bruch, was dem Alten auf dem Baumstumpf einen traurigen Seufzer entfahren ließ.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem die beiden Soldaten die Vorräte in den Habseligkeiten des alten Mannes gefunden hatten, setzten sie sich ungefragt ans Feuer und machten sich über das Essen und die Getränke her. Der Jüngere, der beiden Söldner steckte sein Langschwert weg und fing an das Kaninchen vom Feuer zu nehmen und zu zerteilen. Der andere Söldner legte die Armbrust zwar auf dem Boden ab, sie war aber griffbereit in seiner Nähe und zeigte schon bedrohlich in Richung des Baumstumpfes, auf dem der Greis saß.&lt;br /&gt;
Bald war auf der Lichtung nur noch zufriedenes Geschmatze und Gegrunze zu hören.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Endlich erhob einer der beiden Soldaten die Stimme und richtete das Wort an den alten Mann: &amp;quot;Heda Väterchen, erzähl uns eine Geschichte, während wir hier deinen Wein trinken! Einen Schwank aus deiner Jugend vielleicht, wenn du dich da noch dran erinnern kannst...!&amp;quot; Hönisches Gelächter begleitete diese Worte.&lt;br /&gt;
Der Greis seufzte wieder. &amp;quot;Lang ist es her. Wohl war! Ich werde in meinem alten Kopf wohl lange kramen müssen.&amp;quot; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach einiger Zeit begann der alte Mann mit leiser und tonloser Stimme zu erzählen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Nachdem ihr euch ja an meinen Vorräten gütlich zeigt, werde ich mich natürlich nicht lumpen lassen und euch auch noch mit einer schönen Geschichte unterhalten.&amp;quot;, sagte der Greis zu den beiden Söldnern und fuhr fort: &amp;quot;Ich entstamme einem Volk von Schaustellern und freien Künstlern. Meine Sippe zog durch die Lande und unterhielt andere Menschen durch allerlei schöne Darbietungen und Gaukeleien. Bei uns waren die Musik, das darstellende Spiel, aber auch die Akrobatik und die Dichtkunst zu Hause. Wo wir auftraten, zauberten wir ein Lächeln auf die Gesichter der Zuschauer. Unser Leben bestand aus Anerkennung und Applaus!&amp;quot; Der Greis machte eine Pause und dachte wehmütig an diese schönen, früheren Tage zurück. Nach einer Weile erzählte er weiter: &amp;quot;Schon bald eilte uns unser Ruf voraus. Wir bekamen mehr und mehr Auftritte an den Höfen kleinerer Ritter. Wir fingen an, nicht mehr ziellos durch die Gegend zu ziehen, sondern unsere Reisen im Vorraus zu planen. In den Sommermonaten waren wir zumeist komplett ausgebucht und befanden uns jede Woche woanders.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Und wie kommst du dann hier alleine auf diese kleine Lichtung?&amp;quot;, warf der junge Söldner ein. &amp;quot;Wenn ihr doch so erfolgreich wart, warum sonnst du dich dann nicht mittlerweile am Hofe des Königs unter dessen Gunst?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Dazu komme ich gleich.&amp;quot;, erwiderte der alte Mann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Meine Eltern und Großeltern waren alle aus diesen Kreisen des fahrenden Volkes. Meine Mutter war eine Seiltänzerin und mein Vater ein herausragender Jongleur und Messerwerfer. Ich hatte bei ihnen eine wohlbehütete und sehr liebevolle Kindheit.&amp;quot; Der Greis hielt in Gedanken inne. &amp;quot;Solange ich denken kann, bestand unser Leben aus harter Arbeit, bei der alle mit helfen mussten. Es ist durchaus üblich, dass auch die Kleinsten bei den anfallenden Arbeiten mit anpackten. Sobald ich alt genug war, um nicht nur immer die Bühne und das Zelt mit auf- und abzubauen, ging ich in die Lehre bei unserem Feuerschlucker. Ich wollte endlich etwas Sinnvolles zum Erfolg der Truppe beitragen und auch endlich ein wenig Ruhm auf der Bühne ernten.&amp;quot; Zustimmendes Nicken der beiden Söldner ermutigten den alten Mann, mit dem Erzählen weiter zu machen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Der Feuerschlucker lehrte mich den meisterlichen Umgang mit dem Feuer. Ich lernte, wie man es behandelt, damit es einen nicht verletzt. Ich lernte, mit ihm zu Tanzen, um damit das Publikum zu entzücken. Wir bekamen schon nach kurzer Zeit soviel Anerkennung, dass wir schnell zur Hauptattraktion unserer Gruppe wurden. Aber ich wollte mehr! Ich wollte nicht nur mit dem Feuer spielen, ich wollte es beherrschen!&amp;quot; Der Greis hob den Blick vom Boden und schaute den beiden Söldnern nun direkt in die Gesichter. Sie hingen beide gebannt an seinen Lippen und wagten es nicht, ihn zu unterbrechen. Immer noch mit sehr leiser Stimme hatte der Greis bisher erzählt. Nun unterbrach er sein Gerede, streckte die Beine lang aus und lehnte sich entspannt zurück. Sein Blick ruhte weiterhin auf den Soldaten. &amp;quot;Erzähl weiter... Bitte!&amp;quot;, sagte der Ältere mit der Armbrust und warf dem Geschichtenerzähler den Weinschlauch zu. Dieser fing den Schlauch geschickt auf, öffnete ihn und nahm erst einmal einen großen Schluck Wein. Dann nickte er und setze seine Geschichte fort.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Lagerfeuer.gif|links]] &amp;quot;Wir zogen eines Spätsommers in Richtung Süden. Das Getreide stand hoch auf den Feldern und es war ungewöhnlich warm zu dieser Jahreszeit. Plötzlich zogen dunkle Wolken auf und wir mussten aufgrund eines heftigen Unwetters in einem nahen Wald Unterschlupf suchen. Nachdem sich das Gewitter verzogen hatte, wollten wir aufbrechen, aber bei unserem Bühnenwagen war ein Rad an einer Baumwurzel zerbrochen. Also machten wir aus der Not eine Tugend und schlugen unser Lager für mehrere Tage dort auf.&amp;quot;&lt;br /&gt;
Der Greis hielt kurz inner und fuhr dann seufzend fort: &amp;quot;Anscheinend waren wir damit einigen Bauern in der Gegend ein Dorn im Auge. Sie erzählten einer Gruppe Söldner, welche auf dem Weg aus einem Kriegsgebiet nach Hause waren von uns. Scheinbar war der Truppe in dem Krieg das Glück nicht hold gewesen und so suchten sie anderweitig nach reicher Beute. Also kam unsere kleine Gruppe ihnen ganz recht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Der Überfall erfolgte im Morgengrauen. Ich überlebte nur, weil ich mich vom Lager entfernt hatte um Reisig und kleine Äste zu suchen. Die morgendlichen Feuer wollten wieder entfacht werden und es war meine Aufgabe, dies zu erledigen. Als ich zurückkam blickte ich in so viele vertraute Gesichter, deren Blick gebrochen und deren Antlitz zumeist entstellt war. Die Söldner hatten alle unsere Wagen in Brand gesetzt und die gesamte Waldlichtung brannte lichterloh.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Greis schloss die Augen, als ihn kurzzeitig die Trauer an diese Erinnerungen übermannte. Mit geschlossenen Augen erzählte er weiter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Hier lernte ich das Feuer endlich kennen. In diesem Elend erkannte ich, dass es nicht mein Feind, sondern mein Freund war! Wir gewöhnten uns aneinander. Ich lernte vom Feuer, dass ich niemanden mehr brauchte. Es gab mir Wärme, Nahrung und Geborgenheit.&lt;br /&gt;
Ich konnte es bitten, sich zu entfernen oder in meiner Nähe zu entstehen. Es tat mir nicht weh, sondern umschmeichelte mich wie eine Geliebte. Es tat mir gut, im Gegensatz zu vielen Menschen, die ich nach dem Verlust meiner Sippe noch treffen sollte. Es blieb bis heute mein einziger Freund.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die beiden Söldner schauten dem Greis gebannt ins Gesicht und sahen Tränen die zerfurchte Haut herab laufen. Ob diese Tränen nun Tränen der Wut oder Tränen der Trauer waren, konnten sie nicht erahnen.&lt;br /&gt;
Fragend schauten sie sich an, zuckten hilflos mit den Schultern und erkannten langsam die Brisanz der Situation. Schon im Verlauf der Geschichte hatten sie begonnen, unruhig auf dem Boden hin- und herzurutschen. Nachdem der Alte nun geendet hatte, erhob der Jüngere seine Stimme und stellte die entscheidende Frage: &amp;quot;Du, also äh... also Ihr denkt doch wohl bitte nicht, dass wir damit etwas zu tun hatten. Wir sind doch noch viel zu jung dafür!&amp;quot;&lt;br /&gt;
Der Alte öffnete die Augen und schaute die Beiden nur mit starrem Blick an. Langsam schüttelte er den Kopf. &amp;quot;Nein, ihr wart mit Sicherheit noch nicht einmal geboren. Ich verlor meine Sippe vor vielen Jahrzehnten und ziehe seitdem ohne Familie durchs Land.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als die beiden Söldner erleichtert Luft ausstiessen, setzte der Greis jedoch schnell und etwas lauter hinzu: &amp;quot;Was aber nichts an der Tatsache ändert, dass ihr euch auch verdingen lasst und euer Auskommen als Söldner habt. Es ändert auch nichts daran, dass ihr heute ebenso handeln würdet, wenn sich die Gelegenheit dazu ergeben hätte. Davon bin ich mehr als überzeugt!&amp;quot;&lt;br /&gt;
Laut erschollen die anklangendenden Worte über die kleine Lichtung. Ringsherum herrschte nun gespenstische Stille. Alles schien den Atem angehalten zu haben.&lt;br /&gt;
Der alte Mann deutete stumm auf seine verstreuten Sachen am Boden um das Feuer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die beiden jungen Soldaten erbleichten augenblicklich und griffen erneut nach ihren Waffen. Diese Geste zauberte ein Grinsen auf das Gesicht des Greises und kleine Flammen begannen damit, seinen rechten Arm zu umzüngeln. Er hob die Hand und die Flammen wurden größer. Die Luft zwischen den beiden Söldnern begann zu flimmern. Eine unerträgliche Hitze breitete sich um sie herum aus und es entstand ein riesiger Feuerball, der zischend zwischen ihnen explodierte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf der Lichtung war es nun wieder sehr ruhig. Dunkel erhob sich die Nacht im Wald und der alte Mann sammelte seine verstreuten Sachen ein. Er stopfte sie wieder in seinen Rucksack und stellte diesen ordenlich auf den Baumstumpf. Das kleine Feuer flackerte wieder vor sich hin, als wenn nichts geschehen war.&lt;br /&gt;
Suchend schaute der Greis sich um und sah am Rand der Lichtung seine zerbrochene Tabakspfeife. Er ging darauf zu und als er an dem verbrannten Fleck Erde vorbei kam, schaute er auf die beiden verkohlten Leichname. Sie waren bis zur Unkenntlichkeit entstellt und völlig deformiert.&lt;br /&gt;
Der alte Mann deutete eine leichte Verbeugung an. Ein Lächeln umspielte sein Gesicht und er murmelte im Vorbeigehen: &amp;quot;Es war Mogrukh eine Ehre, euch kennengelernt zu haben...&amp;quot;&amp;lt;/i&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Räuber]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Jagor</name></author>
		
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		<title>Mogrukh</title>
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		<updated>2025-01-19T13:21:11Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Jagor: /* Die Geschichte von Mogrukh */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Bild:Mogrukh1.gif]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Räuberheld des Räuberhauptmanns [[Plunkett]]. Hier ein Bild des Kampflogs.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Mogrukh.jpg]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Karim 362 gibt der Räuberhauptmann in mehreren Episoden Details zum Werdegang eines seiner außergewöhnlichsten Räuber preis {{Chronik|21062}}:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die Geschichte von Mogrukh ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;i&amp;gt;Hell leuchtete das Feuer im dunklen Wald. Sein Widerschein tauchte die umstehenden Bäume in warmes und freundliches Licht. Über diesem Feuer brutzelte ein kleines Tier und wurde von einem alten Mann, welcher davor harrte, in regelmäßigen Abständen umgedreht. Der herrliche Duft erfüllte den gesamten Bereich um die kleine Lichtung. Zwei Gestalten standen in einiger Entfernung zum alten Mann, ins Dunkel der Nacht verhüllt und beobachteten die gesamte Lichtung. Sie hatten den Schein von Weitem gesehen und waren neugierig näher gekommen. Es waren zwei Söldner, wie sie oft in Alirion unterwegs waren. Sie hatten ihren Dienst bei einem Ritter beendet und befanden sich nun auf dem Weg in die Taverne, um ihren Sold unter die Leute zu bringen. Wortlos nahmen die beiden Soldaten jede Information mit ihren Sinnen auf und nickten sich nach einer Weile zu. Scheinbar war die Gestalt auf der Lichtung ganz allein. Mit ein Lächeln im Gesicht traten sie auf die Lichtung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Greis hörte das Ziehen eines Schwertes und fuhr erschrocken herum. Als er die beiden Söldner auf die Lichtung treten sah, wollte er sich erheben und zu einem Knüppel greifen, welcher in der Nähe des Feuers lag. Ein schneller Blick auf die gezogene Waffe ließ ihn jedoch wieder zu Boden sinken. Das Langschwert ruhte mittlerweile an seinem Hals und hinterliess ein leichtes Rinnsal roten Blutes. Das höhnische Grinsen des Söldners ließ den alten Mann nun erstarren. In einiger Entfernung hörte er das Spannen einer Armbrust und das anschließende Einlegen des Bolzens. Der jüngere Söldner mit dem Langschwert trat einen Schritt zurück und deutete dem Greis, sich zu erheben und vom Feuer zu entfernen. Die Armbrust immer im Anschlag, zeigte der andere Söldner auf einen Baumstumpf und der alte Mann ließ sich resigniert darauf nieder. Bisher war zwischen den drei Menschen noch kein Wort gefallen.&lt;br /&gt;
Immer noch schweigend sah der Greis nun mit an, wie die beiden Soldaten sich ungeduldig über seine Sachen hermachten. Sie verstreuten sein Hab ung Gut auf der kleinen Lichtung und trampelten darauf herum. Dabei ging die alte Tabakspfeife zu Bruch, was dem Alten auf dem Baumstumpf einen traurigen Seufzer entfahren ließ.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem die beiden Soldaten die Vorräte in den Habseligkeiten des alten Mannes gefunden hatten, setzten sie sich ungefragt ans Feuer und machten sich über das Essen und die Getränke her. Der Jüngere, der beiden Söldner steckte sein Langschwert weg und fing an das Kaninchen vom Feuer zu nehmen und zu zerteilen. Der andere Söldner legte die Armbrust zwar auf dem Boden ab, sie war aber griffbereit in seiner Nähe und zeigte schon bedrohlich in Richung des Baumstumpfes, auf dem der Greis saß.&lt;br /&gt;
Bald war auf der Lichtung nur noch zufriedenes Geschmatze und Gegrunze zu hören.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Endlich erhob einer der beiden Soldaten die Stimme und richtete das Wort an den alten Mann: &amp;quot;Heda Väterchen, erzähl uns eine Geschichte, während wir hier deinen Wein trinken! Einen Schwank aus deiner Jugend vielleicht, wenn du dich da noch dran erinnern kannst...!&amp;quot; Hönisches Gelächter begleitete diese Worte.&lt;br /&gt;
Der Greis seufzte wieder. &amp;quot;Lang ist es her. Wohl war! Ich werde in meinem alten Kopf wohl lange kramen müssen.&amp;quot; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach einiger Zeit begann der alte Mann mit leiser und tonloser Stimme zu erzählen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Nachdem ihr euch ja an meinen Vorräten gütlich zeigt, werde ich mich natürlich nicht lumpen lassen und euch auch noch mit einer schönen Geschichte unterhalten.&amp;quot;, sagte der Greis zu den beiden Söldnern und fuhr fort: &amp;quot;Ich entstamme einem Volk von Schaustellern und freien Künstlern. Meine Sippe zog durch die Lande und unterhielt andere Menschen durch allerlei schöne Darbietungen und Gaukeleien. Bei uns waren die Musik, das darstellende Spiel, aber auch die Akrobatik und die Dichtkunst zu Hause. Wo wir auftraten, zauberten wir ein Lächeln auf die Gesichter der Zuschauer. Unser Leben bestand aus Anerkennung und Applaus!&amp;quot; Der Greis machte eine Pause und dachte wehmütig an diese schönen, früheren Tage zurück. Nach einer Weile erzählte er weiter: &amp;quot;Schon bald eilte uns unser Ruf voraus. Wir bekamen mehr und mehr Auftritte an den Höfen kleinerer Ritter. Wir fingen an, nicht mehr ziellos durch die Gegend zu ziehen, sondern unsere Reisen im Vorraus zu planen. In den Sommermonaten waren wir zumeist komplett ausgebucht und befanden uns jede Woche woanders.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Und wie kommst du dann hier alleine auf diese kleine Lichtung?&amp;quot;, warf der junge Söldner ein. &amp;quot;Wenn ihr doch so erfolgreich wart, warum sonnst du dich dann nicht mittlerweile am Hofe des Königs unter dessen Gunst?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Dazu komme ich gleich.&amp;quot;, erwiderte der alte Mann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Meine Eltern und Großeltern waren alle aus diesen Kreisen des fahrenden Volkes. Meine Mutter war eine Seiltänzerin und mein Vater ein herausragender Jongleur und Messerwerfer. Ich hatte bei ihnen eine wohlbehütete und sehr liebevolle Kindheit.&amp;quot; Der Greis hielt in Gedanken inne. &amp;quot;Solange ich denken kann, bestand unser Leben aus harter Arbeit, bei der alle mit helfen mussten. Es ist durchaus üblich, dass auch die Kleinsten bei den anfallenden Arbeiten mit anpackten. Sobald ich alt genug war, um nicht nur immer die Bühne und das Zelt mit auf- und abzubauen, ging ich in die Lehre bei unserem Feuerschlucker. Ich wollte endlich etwas Sinnvolles zum Erfolg der Truppe beitragen und auch endlich ein wenig Ruhm auf der Bühne ernten.&amp;quot; Zustimmendes Nicken der beiden Söldner ermutigten den alten Mann, mit dem Erzählen weiter zu machen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Der Feuerschlucker lehrte mich den meisterlichen Umgang mit dem Feuer. Ich lernte, wie man es behandelt, damit es einen nicht verletzt. Ich lernte, mit ihm zu Tanzen, um damit das Publikum zu entzücken. Wir bekamen schon nach kurzer Zeit soviel Anerkennung, dass wir schnell zur Hauptattraktion unserer Gruppe wurden. Aber ich wollte mehr! Ich wollte nicht nur mit dem Feuer spielen, ich wollte es beherrschen!&amp;quot; Der Greis hob den Blick vom Boden und schaute den beiden Söldnern nun direkt in die Gesichter. Sie hingen beide gebannt an seinen Lippen und wagten es nicht, ihn zu unterbrechen. Immer noch mit sehr leiser Stimme hatte der Greis bisher erzählt. Nun unterbrach er sein Gerede, streckte die Beine lang aus und lehnte sich entspannt zurück. Sein Blick ruhte weiterhin auf den Soldaten. &amp;quot;Erzähl weiter... Bitte!&amp;quot;, sagte der Ältere mit der Armbrust und warf dem Geschichtenerzähler den Weinschlauch zu. Dieser fing den Schlauch geschickt auf, öffnete ihn und nahm erst einmal einen großen Schluck Wein. Dann nickte er und setze seine Geschichte fort.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Lagerfeuer.gif|links]] &amp;quot;Wir zogen eines Spätsommers in Richtung Süden. Das Getreide stand hoch auf den Feldern und es war ungewöhnlich warm zu dieser Jahreszeit. Plötzlich zoge dunkle Wolken auf und wir mussten aufgrund eines heftigen Unwetters in einem nahen Wald Unterschlupf suchen. Nachdem sich das Gewitter verzogen hatte, wollten wir aufbrechen, aber bei unserem Bühnenwagen war ein Rad an einer Baumwurzel zerbrochen. Also machten wir aus der Not eine Tugend und schlugen unser Lager für mehrere Tage dort auf.&amp;quot;&lt;br /&gt;
Der Greis hielt kurz inner und fuhr dann seufzend fort: &amp;quot;Anscheinend waren wir damit einigen Bauern in der Gegend ein Dorn im Auge. Sie erzählten einer Gruppe Söldner, welche auf dem Weg aus einem Kriegsgebiet nach Hause waren von uns. Scheinbar war der Truppe in dem Krieg das Glück nicht hold gewesen und so suchten sie anderweitig nach reicher Beute. Also kam unsere kleine Gruppe ihnen ganz recht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Der Überfall erfolgte im Morgengrauen. Ich überlebte nur, weil ich mich vom Lager entfernt hatte um Reisig und kleine Äste zu suchen. Die morgendlichen Feuer wollten wieder entfacht werden und es war meine Aufgabe, dies zu erledigen. Als ich zurückkam blickte ich in so viele vertraute Gesichter, deren Blick gebrochen und deren Antlitz zumeist entstellt war. Die Söldner hatten alle unsere Wagen in Brand gesetzt und die gesamte Waldlichtung brannte lichterloh.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Greis schloss die Augen, als ihn kurzzeitig die Trauer an diese Erinnerungen übermannte. Mit geschlossenen Augen erzählte er weiter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Hier lernte ich das Feuer endlich kennen. In diesem Elend erkannte ich, dass es nicht mein Feind, sondern mein Freund war! Wir gewöhnten uns aneinander. Ich lernte vom Feuer, dass ich niemanden mehr brauchte. Es gab mir Wärme, Nahrung und Geborgenheit.&lt;br /&gt;
Ich konnte es bitten, sich zu entfernen oder in meiner Nähe zu entstehen. Es tat mir nicht weh, sondern umschmeichelte mich wie eine Geliebte. Es tat mir gut, im Gegensatz zu vielen Menschen, die ich nach dem Verlust meiner Sippe noch treffen sollte. Es blieb bis heute mein einziger Freund.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die beiden Söldner schauten dem Greis gebannt ins Gesicht und sahen Tränen die zerfurchte Haut herab laufen. Ob diese Tränen nun Tränen der Wut oder Tränen der Trauer waren, konnten sie nicht erahnen.&lt;br /&gt;
Fragend schauten sie sich an, zuckten hilflos mit den Schultern und erkannten langsam die Brisanz der Situation. Schon im Verlauf der Geschichte hatten sie begonnen, unruhig auf dem Boden hin- und herzurutschen. Nachdem der Alte nun geendet hatte, erhob der Jüngere seine Stimme und stellte die entscheidende Frage: &amp;quot;Du, also äh... also Ihr denkt doch wohl bitte nicht, dass wir damit etwas zu tun hatten. Wir sind doch noch viel zu jung dafür!&amp;quot;&lt;br /&gt;
Der Alte öffnete die Augen und schaute die Beiden nur mit starrem Blick an. Langsam schüttelte er den Kopf. &amp;quot;Nein, ihr wart mit Sicherheit noch nicht einmal geboren. Ich verlor meine Sippe vor vielen Jahrzehnten und ziehe seitdem ohne Familie durchs Land.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als die beiden Söldner erleichtert Luft ausstiessen, setzte der Greis jedoch schnell und etwas lauter hinzu: &amp;quot;Was aber nichts an der Tatsache ändert, dass ihr euch auch verdingen lasst und euer Auskommen als Söldner habt. Es ändert auch nichts daran, dass ihr heute ebenso handeln würdet, wenn sich die Gelegenheit dazu ergeben hätte. Davon bin ich mehr als überzeugt!&amp;quot;&lt;br /&gt;
Laut erschollen die anklangendenden Worte über die kleine Lichtung. Ringsherum herrschte nun gespenstische Stille. Alles schien den Atem angehalten zu haben.&lt;br /&gt;
Der alte Mann deutete stumm auf seine verstreuten Sachen am Boden um das Feuer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die beiden jungen Soldaten erbleichten augenblicklich und griffen erneut nach ihren Waffen. Diese Geste zauberte ein Grinsen auf das Gesicht des Greises und kleine Flammen begannen damit, seinen rechten Arm zu umzüngeln. Er hob die Hand und die Flammen wurden größer. Die Luft zwischen den beiden Söldnern begann zu flimmern. Eine unerträgliche Hitze breitete sich um sie herum aus und es entstand ein riesiger Feuerball, der zischend zwischen ihnen explodierte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf der Lichtung war es nun wieder sehr ruhig. Dunkel erhob sich die Nacht im Wald und der alte Mann sammelte seine verstreuten Sachen ein. Er stopfte sie wieder in seinen Rucksack und stellte diesen ordenlich auf den Baumstumpf. Das kleine Feuer flackerte wieder vor sich hin, als wenn nichts geschehen war.&lt;br /&gt;
Suchend schaute der Greis sich um und sah am Rand der Lichtung seine zerbrochene Tabakspfeife. Er ging darauf zu und als er an dem verbrannten Fleck Erde vorbei kam, schaute er auf die beiden verkohlten Leichname. Sie waren bis zur Unkenntlichkeit entstellt und völlig deformiert.&lt;br /&gt;
Der alte Mann deutete eine leichte Verbeugung an. Ein Lächeln umspielte sein Gesicht und er murmelte im Vorbeigehen: &amp;quot;Es war Mogrukh eine Ehre, euch kennengelernt zu haben...&amp;quot;&amp;lt;/i&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Räuber]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Jagor</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.ritterburg.games/index.php?title=Mogrukh&amp;diff=11613</id>
		<title>Mogrukh</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.ritterburg.games/index.php?title=Mogrukh&amp;diff=11613"/>
		<updated>2025-01-19T13:19:20Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Jagor: /* Die Geschichte von Mogrukh */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Bild:Mogrukh1.gif]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Räuberheld des Räuberhauptmanns [[Plunkett]]. Hier ein Bild des Kampflogs.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Mogrukh.jpg]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Karim 362 gibt der Räuberhauptmann in mehreren Episoden Details zum Werdegang eines seiner außergewöhnlichsten Räuber preis {{Chronik|21062}}:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die Geschichte von Mogrukh ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;i&amp;gt;Hell leuchtete das Feuer im dunklen Wald. Sein Widerschein tauchte die umstehenden Bäume in warmes und freundliches Licht. Über diesem Feuer brutzelte ein kleines Tier und wurde von einem alten Mann, welcher davor harrte, in regelmäßigen Abständen umgedreht. Der herrliche Duft erfüllte den gesamten Bereich um die kleine Lichtung. Zwei Gestalten standen in einiger Entfernung zum alten Mann, ins Dunkel der Nacht verhüllt und beobachteten die gesamte Lichtung. Sie hatten den Schein von Weitem gesehen und waren neugierig näher gekommen. Es waren zwei Söldner, wie sie oft in Alirion unterwegs waren. Sie hatten ihren Dienst bei einem Ritter beendet und befanden sich nun auf dem Weg in die Taverne, um ihren Sold unter die Leute zu bringen. Wortlos nahmen die beiden Soldaten jede Information mit ihren Sinnen auf und nickten sich nach einer Weile zu. Scheinbar war die Gestalt auf der Lichtung ganz allein. Mit ein Lächeln im Gesicht traten sie auf die Lichtung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Greis hörte das Ziehen eines Schwertes und fuhr erschrocken herum. Als er die beiden Söldner auf die Lichtung treten sah, wollte er sich erheben und zu einem Knüppel greifen, welcher in der Nähe des Feuers lag. Ein schneller Blick auf die gezogene Waffe ließ ihn jedoch wieder zu Boden sinken. Das Langschwert ruhte mittlerweile an seinem Hals und hinterliess ein leichtes Rinnsal roten Blutes. Das höhnische Grinsen des Söldners ließ den alten Mann nun erstarren. In einiger Entfernung hörte er das Spannen einer Armbrust und das anschließende Einlegen des Bolzens. Der jüngere Söldner mit dem Langschwert trat einen Schritt zurück und deutete dem Greis, sich zu erheben und vom Feuer zu entfernen. Die Armbrust immer im Anschlag, zeigte der andere Söldner auf einen Baumstumpf und der alte Mann ließ sich resigniert darauf nieder. Bisher war zwischen den drei Menschen noch kein Wort gefallen.&lt;br /&gt;
Immer noch schweigend sah der Greis nun mit an, wie die beiden Soldaten sich ungeduldig über seine Sachen hermachten. Sie verstreuten sein Hab ung Gut auf der kleinen Lichtung und trampelten darauf herum. Dabei ging die alte Tabakspfeife zu Bruch, was dem Alten auf dem Baumstumpf einen traurigen Seufzer entfahren ließ.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem die beiden Soldaten die Vorräte in den Habseligkeiten des alten Mannes gefunden hatten, setzten sie sich ungefragt ans Feuer und machten sich über das Essen und die Getränke her. Der Jüngere, der beiden Söldner steckte sein Langschwert weg und fing an das Kaninchen vom Feuer zu nehmen und zu zerteilen. Der andere Söldner legte die Armbrust zwar auf dem Boden ab, sie war aber griffbereit in seiner Nähe und zeigte schon bedrohlich in Richung des Baumstumpfes, auf dem der Greis saß.&lt;br /&gt;
Bald war auf der Lichtung nur noch zufriedenes Geschmatze und Gegrunze zu hören.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Endlich erhob einer der beiden Soldaten die Stimme und richtete das Wort an den alten Mann: &amp;quot;Heda Väterchen, erzähl uns eine Geschichte, während wir hier deinen Wein trinken! Einen Schwank aus deiner Jugend vielleicht, wenn du dich da noch dran erinnern kannst...!&amp;quot; Hönisches Gelächter begleitete diese Worte.&lt;br /&gt;
Der Greis seufzte wieder. &amp;quot;Lang ist es her. Wohl war! Ich werde in meinem alten Kopf wohl lange kramen müssen.&amp;quot; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach einiger Zeit begann der alte Mann mit leiser und tonloser Stimme zu erzählen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Nachdem ihr euch ja an meinen Vorräten gütlich zeigt, werde ich mich natürlich nicht lumpen lassen und euch auch noch mit einer schönen Geschichte unterhalten.&amp;quot;, sagte der Greis zu den beiden Söldnern und fuhr fort: &amp;quot;Ich entstamme einem Volk von Schaustellern und freien Künstlern. Meine Sippe zog durch die Lande und unterhielt andere Menschen durch allerlei schöne Darbietungen und Gaukeleien. Bei uns waren die Musik, das darstellende Spiel, aber auch die Akrobatik und die Dichtkunst zu Hause. Wo wir auftraten, zauberten wir ein Lächeln auf die Gesichter der Zuschauer. Unser Leben bestand aus Anerkennung und Applaus!&amp;quot; Der Greis machte eine Pause und dachte wehmütig an diese schönen, früheren Tage zurück. Nach einer Weile erzählte er weiter: &amp;quot;Schon bald eilte uns unser Ruf voraus. Wir bekamen mehr und mehr Auftritte an den Höfen kleinerer Ritter. Wir fingen an, nicht mehr ziellos durch die Gegend zu ziehen, sondern unsere Reisen im Vorraus zu planen. In den Sommermonaten waren wir zumeist komplett ausgebucht und befanden uns jede Woche woanders.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Und wie kommst du dann hier alleine auf diese kleine Lichtung?&amp;quot;, warf der junge Söldner ein. &amp;quot;Wenn ihr doch so erfolgreich wart, warum sonnst du dich dann nicht mittlerweile am Hofe des Königs unter dessen Gunst?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Dazu komme ich gleich.&amp;quot;, erwiderte der alte Mann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Meine Eltern und Großeltern waren alle aus diesen Kreisen des fahrenden Volkes. Meine Mutter war eine Seiltänzerin und mein Vater ein herausragender Jongleur und Messerwerfer. Ich hatte bei ihnen eine wohlbehütete und sehr liebevolle Kindheit.&amp;quot; Der Greis hielt in Gedanken inne. &amp;quot;Solange ich denken kann, bestand unser Leben aus harter Arbeit, bei der alle mit helfen mussten. Es ist durchaus üblich, dass auch die Kleinsten bei den anfallenden Arbeiten mit anpackten. Sobald ich alt genug war, um nicht nur immer die Bühne und das Zelt mit auf- und abzubauen, ging ich in die Lehre bei unserem Feuerschlucker. Ich wollte endlich etwas Sinnvolles zum Erfolg der Truppe beizutragen und auch endlich ein wenig Ruhm auf der Bühne ernten.&amp;quot; Zustimmendes Nicken der beiden Söldner ermutigten den alten Mann, mit dem Erzählen weiter zu machen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Der Feuerschlucker lehrte mich den meisterlichen Umgang mit dem Feuer. Ich lernte, wie man es behandelt, damit es einen nicht verletzt. Ich lernte, mit ihm zu Tanzen, um damit das Publikum zu entzücken. Wir bekamen schon nach kurzer Zeit soviel Anerkennung, dass wir schnell zur Hauptattraktion unserer Gruppe wurden. Aber ich wollte mehr! Ich wollte nicht nur mit dem Feuer spielen, ich wollte es beherrschen!&amp;quot; Der Greis hob den Blick vom Boden und schaute den beiden Söldnern nun direkt in die Gesichter. Sie hingen beide gebannt an seinen Lippen und wagten es nicht, ihn zu unterbrechen. Immer noch mit sehr leiser Stimme hatte der Greis bisher erzählt. Nun unterbrach er sein Gerede, streckte die Beine lang aus und lehnte sich entspannt zurück. Sein Blick ruhte weiterhin auf den Soldaten. &amp;quot;Erzähl weiter... Bitte!&amp;quot;, sagte der Ältere mit der Armbrust und warf dem Geschichtenerzähler den Weinschlauch zu. Dieser fing den Schlauch geschickt auf, öffnete ihn und nahm erst einmal einen großen Schluck Wein. Dann nickte er und setze seine Geschichte fort.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Lagerfeuer.gif|links]] &amp;quot;Wir zogen eines Spätsommers in Richtung Süden. Das Getreide stand hoch auf den Feldern und es war ungewöhnlich warm zu dieser Jahreszeit. Plötzlich zoge dunkle Wolken auf und wir mussten aufgrund eines heftigen Unwetters in einem nahen Wald Unterschlupf suchen. Nachdem sich das Gewitter verzogen hatte, wollten wir aufbrechen, aber bei unserem Bühnenwagen war ein Rad an einer Baumwurzel zerbrochen. Also machten wir aus der Not eine Tugend und schlugen unser Lager für mehrere Tage dort auf.&amp;quot;&lt;br /&gt;
Der Greis hielt kurz inner und fuhr dann seufzend fort: &amp;quot;Anscheinend waren wir damit einigen Bauern in der Gegend ein Dorn im Auge. Sie erzählten einer Gruppe Söldner, welche auf dem Weg aus einem Kriegsgebiet nach Hause waren von uns. Scheinbar war der Truppe in dem Krieg das Glück nicht hold gewesen und so suchten sie anderweitig nach reicher Beute. Also kam unsere kleine Gruppe ihnen ganz recht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Der Überfall erfolgte im Morgengrauen. Ich überlebte nur, weil ich mich vom Lager entfernt hatte um Reisig und kleine Äste zu suchen. Die morgendlichen Feuer wollten wieder entfacht werden und es war meine Aufgabe, dies zu erledigen. Als ich zurückkam blickte ich in so viele vertraute Gesichter, deren Blick gebrochen und deren Antlitz zumeist entstellt war. Die Söldner hatten alle unsere Wagen in Brand gesetzt und die gesamte Waldlichtung brannte lichterloh.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Greis schloss die Augen, als ihn kurzzeitig die Trauer an diese Erinnerungen übermannte. Mit geschlossenen Augen erzählte er weiter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Hier lernte ich das Feuer endlich kennen. In diesem Elend erkannte ich, dass es nicht mein Feind, sondern mein Freund war! Wir gewöhnten uns aneinander. Ich lernte vom Feuer, dass ich niemanden mehr brauchte. Es gab mir Wärme, Nahrung und Geborgenheit.&lt;br /&gt;
Ich konnte es bitten, sich zu entfernen oder in meiner Nähe zu entstehen. Es tat mir nicht weh, sondern umschmeichelte mich wie eine Geliebte. Es tat mir gut, im Gegensatz zu vielen Menschen, die ich nach dem Verlust meiner Sippe noch treffen sollte. Es blieb bis heute mein einziger Freund.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die beiden Söldner schauten dem Greis gebannt ins Gesicht und sahen Tränen die zerfurchte Haut herab laufen. Ob diese Tränen nun Tränen der Wut oder Tränen der Trauer waren, konnten sie nicht erahnen.&lt;br /&gt;
Fragend schauten sie sich an, zuckten hilflos mit den Schultern und erkannten langsam die Brisanz der Situation. Schon im Verlauf der Geschichte hatten sie begonnen, unruhig auf dem Boden hin- und herzurutschen. Nachdem der Alte nun geendet hatte, erhob der Jüngere seine Stimme und stellte die entscheidende Frage: &amp;quot;Du, also äh... also Ihr denkt doch wohl bitte nicht, dass wir damit etwas zu tun hatten. Wir sind doch noch viel zu jung dafür!&amp;quot;&lt;br /&gt;
Der Alte öffnete die Augen und schaute die Beiden nur mit starrem Blick an. Langsam schüttelte er den Kopf. &amp;quot;Nein, ihr wart mit Sicherheit noch nicht einmal geboren. Ich verlor meine Sippe vor vielen Jahrzehnten und ziehe seitdem ohne Familie durchs Land.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als die beiden Söldner erleichtert Luft ausstiessen, setzte der Greis jedoch schnell und etwas lauter hinzu: &amp;quot;Was aber nichts an der Tatsache ändert, dass ihr euch auch verdingen lasst und euer Auskommen als Söldner habt. Es ändert auch nichts daran, dass ihr heute ebenso handeln würdet, wenn sich die Gelegenheit dazu ergeben hätte. Davon bin ich mehr als überzeugt!&amp;quot;&lt;br /&gt;
Laut erschollen die anklangendenden Worte über die kleine Lichtung. Ringsherum herrschte nun gespenstische Stille. Alles schien den Atem angehalten zu haben.&lt;br /&gt;
Der alte Mann deutete stumm auf seine verstreuten Sachen am Boden um das Feuer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die beiden jungen Soldaten erbleichten augenblicklich und griffen erneut nach ihren Waffen. Diese Geste zauberte ein Grinsen auf das Gesicht des Greises und kleine Flammen begannen damit, seinen rechten Arm zu umzüngeln. Er hob die Hand und die Flammen wurden größer. Die Luft zwischen den beiden Söldnern begann zu flimmern. Eine unerträgliche Hitze breitete sich um sie herum aus und es entstand ein riesiger Feuerball, der zischend zwischen ihnen explodierte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf der Lichtung war es nun wieder sehr ruhig. Dunkel erhob sich die Nacht im Wald und der alte Mann sammelte seine verstreuten Sachen ein. Er stopfte sie wieder in seinen Rucksack und stellte diesen ordenlich auf den Baumstumpf. Das kleine Feuer flackerte wieder vor sich hin, als wenn nichts geschehen war.&lt;br /&gt;
Suchend schaute der Greis sich um und sah am Rand der Lichtung seine zerbrochene Tabakspfeife. Er ging darauf zu und als er an dem verbrannten Fleck Erde vorbei kam, schaute er auf die beiden verkohlten Leichname. Sie waren bis zur Unkenntlichkeit entstellt und völlig deformiert.&lt;br /&gt;
Der alte Mann deutete eine leichte Verbeugung an. Ein Lächeln umspielte sein Gesicht und er murmelte im Vorbeigehen: &amp;quot;Es war Mogrukh eine Ehre, euch kennengelernt zu haben...&amp;quot;&amp;lt;/i&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Räuber]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Jagor</name></author>
		
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		<title>Mogrukh</title>
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		<updated>2025-01-19T13:18:27Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Jagor: /* Die Geschichte von Mogrukh */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Bild:Mogrukh1.gif]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Räuberheld des Räuberhauptmanns [[Plunkett]]. Hier ein Bild des Kampflogs.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Mogrukh.jpg]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Karim 362 gibt der Räuberhauptmann in mehreren Episoden Details zum Werdegang eines seiner außergewöhnlichsten Räuber preis {{Chronik|21062}}:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die Geschichte von Mogrukh ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;i&amp;gt;Hell leuchtete das Feuer im dunklen Wald. Sein Widerschein tauchte die umstehenden Bäume in warmes und freundliches Licht. Über diesem Feuer brutzelte ein kleines Tier und wurde von einem alten Mann, welcher davor harrte, in regelmäßigen Abständen umgedreht. Der herrliche Duft erfüllte den gesamten Bereich um die kleine Lichtung. Zwei Gestalten standen in einiger Entfernung zum alten Mann, ins Dunkel der Nacht verhüllt und beobachteten die gesamte Lichtung. Sie hatten den Schein von Weitem gesehen und waren neugierig näher gekommen. Es waren zwei Söldner, wie sie oft in Alirion unterwegs waren. Sie hatten ihren Dienst bei einem Ritter beendet und befanden sich nun auf dem Weg in die Taverne, um ihren Sold unter die Leute zu bringen. Wortlos nahmen die beiden Soldaten jede Information mit ihren Sinnen auf und nickten sich nach einer Weile zu. Scheinbar war die Gestalt auf der Lichtung ganz allein. Mit ein Lächeln im Gesicht traten sie auf die Lichtung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Greis hörte das Ziehen eines Schwertes und fuhr erschrocken herum. Als er die beiden Söldner auf die Lichtung treten sah, wollte er sich erheben und zu einem Knüppel greifen, welcher in der Nähe des Feuers lag. Ein schneller Blick auf die gezogene Waffe ließ ihn jedoch wieder zu Boden sinken. Das Langschwert ruhte mittlerweile an seinem Hals und hinterliess ein leichtes Rinnsal roten Blutes. Das höhnische Grinsen des Söldners ließ den alten Mann nun erstarren. In einiger Entfernung hörte er das Spannen einer Armbrust und das anschließende Einlegen des Bolzens. Der jüngere Söldner mit dem Langschwert trat einen Schritt zurück und deutete dem Greis, sich zu erheben und vom Feuer zu entfernen. Die Armbrust immer im Anschlag, zeigte der andere Söldner auf einen Baumstumpf und der alte Mann ließ sich resigniert darauf nieder. Bisher war zwischen den drei Menschen noch kein Wort gefallen.&lt;br /&gt;
Immer noch schweigend sah der Greis nun mit an, wie die beiden Soldaten sich ungeduldig über seine Sachen hermachten. Sie verstreuten sein Hab ung Gut auf der kleinen Lichtung und trampelten darauf herum. Dabei ging die alte Tabakspfeife zu Bruch, was dem Alten auf dem Baumstumpf einen traurigen Seufzer entfahren ließ.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem die beiden Soldaten die Vorräte in den Habseligkeiten des alten Mannes gefunden hatten, setzten sie sich ungefragt ans Feuer und machten sich über das Essen und die Getränke her. Der Jüngere, der beiden Söldner steckte sein Langschwert weg und fing an das Kaninchen vom Feuer zu nehmen und zu zerteilen. Der andere Söldner legte die Armbrust zwar auf dem Boden ab, sie war aber griffbereit in seiner Nähe und zeigte schon bedrohlich in Richung des Baumstumpfes, auf dem der Greis saß.&lt;br /&gt;
Bald war auf der Lichtung nur noch zufriedenes Geschmatze und Gegrunze zu hören.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Endlich erhob einer der beiden Soldaten die Stimme und richtete das Wort an den alten Mann: &amp;quot;Heda Väterchen, erzähl uns eine Geschichte, während wir hier deinen Wein trinken! Einen Schwank aus deiner Jugend vielleicht, wenn du dich da noch dran erinnern kannst...!&amp;quot; Hönisches Gelächter begleitete diese Worte.&lt;br /&gt;
Der Greis seufzte wieder. &amp;quot;Lang ist es her. Wohl war! Ich werde in meinem alten Kopf wohl lange kramen müssen.&amp;quot; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach einiger Zeit begann der alte Mann mit leiser und tonloser Stimme zu erzählen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Nachdem ihr euch ja an meinen Vorräten gütlich zeigt, werde ich mich natürlich nicht lumpen lassen und euch auch noch mit einer schönen Geschichte unterhalten.&amp;quot;, sagte der Greiss zu den beiden Söldnern und fuhr fort: &amp;quot;Ich entstamme einem Volk von Schaustellern und freien Künstlern. Meine Sippe zog durch die Lande und unterhielt andere Menschen durch allerlei schöne Darbietungen und Gaukeleien. Bei uns waren die Musik, das darstellende Spiel, aber auch die Akrobatik und die Dichtkunst zu Hause. Wo wir auftraten, zauberten wir ein Lächeln auf die Gesichter der Zuschauer. Unser Leben bestand aus Anerkennung und Applaus!&amp;quot; Der Greis machte eine Pause und dachte wehmütig an diese schönen, früheren Tage zurück. Nach einer Weile erzählte er weiter: &amp;quot;Schon bald eilte uns unser Ruf voraus. Wir bekamen mehr und mehr Auftritte an den Höfen kleinerer Ritter. Wir fingen an, nicht mehr ziellos durch die Gegend zu ziehen, sondern unsere Reisen im Vorraus zu planen. In den Sommermonaten waren wir zumeist komplett ausgebucht und befanden uns jede Woche woanders.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Und wie kommst du dann hier alleine auf diese kleine Lichtung?&amp;quot;, warf der junge Söldner ein. &amp;quot;Wenn ihr doch so erfolgreich wart, warum sonnst du dich dann nicht mittlerweile am Hofe des Königs unter dessen Gunst?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Dazu komme ich gleich.&amp;quot;, erwiderte der alte Mann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Meine Eltern und Großeltern waren alle aus diesen Kreisen des fahrenden Volkes. Meine Mutter war eine Seiltänzerin und mein Vater ein herausragender Jongleur und Messerwerfer. Ich hatte bei ihnen eine wohlbehütete und sehr liebevolle Kindheit.&amp;quot; Der Greis hielt in Gedanken inne. &amp;quot;Solange ich denken kann, bestand unser Leben aus harter Arbeit, bei der alle mit helfen mussten. Es ist durchaus üblich, dass auch die Kleinsten bei den anfallenden Arbeiten mit anpackten. Sobald ich alt genug war, um nicht nur immer die Bühne und das Zelt mit auf- und abzubauen, ging ich in die Lehre bei unserem Feuerschlucker. Ich wollte endlich etwas Sinnvolles zum Erfolg der Truppe beizutragen und auch endlich ein wenig Ruhm auf der Bühne ernten.&amp;quot; Zustimmendes Nicken der beiden Söldner ermutigten den alten Mann, mit dem Erzählen weiter zu machen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Der Feuerschlucker lehrte mich den meisterlichen Umgang mit dem Feuer. Ich lernte, wie man es behandelt, damit es einen nicht verletzt. Ich lernte, mit ihm zu Tanzen, um damit das Publikum zu entzücken. Wir bekamen schon nach kurzer Zeit soviel Anerkennung, dass wir schnell zur Hauptattraktion unserer Gruppe wurden. Aber ich wollte mehr! Ich wollte nicht nur mit dem Feuer spielen, ich wollte es beherrschen!&amp;quot; Der Greis hob den Blick vom Boden und schaute den beiden Söldnern nun direkt in die Gesichter. Sie hingen beide gebannt an seinen Lippen und wagten es nicht, ihn zu unterbrechen. Immer noch mit sehr leiser Stimme hatte der Greis bisher erzählt. Nun unterbrach er sein Gerede, streckte die Beine lang aus und lehnte sich entspannt zurück. Sein Blick ruhte weiterhin auf den Soldaten. &amp;quot;Erzähl weiter... Bitte!&amp;quot;, sagte der Ältere mit der Armbrust und warf dem Geschichtenerzähler den Weinschlauch zu. Dieser fing den Schlauch geschickt auf, öffnete ihn und nahm erst einmal einen großen Schluck Wein. Dann nickte er und setze seine Geschichte fort.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Lagerfeuer.gif|links]] &amp;quot;Wir zogen eines Spätsommers in Richtung Süden. Das Getreide stand hoch auf den Feldern und es war ungewöhnlich warm zu dieser Jahreszeit. Plötzlich zoge dunkle Wolken auf und wir mussten aufgrund eines heftigen Unwetters in einem nahen Wald Unterschlupf suchen. Nachdem sich das Gewitter verzogen hatte, wollten wir aufbrechen, aber bei unserem Bühnenwagen war ein Rad an einer Baumwurzel zerbrochen. Also machten wir aus der Not eine Tugend und schlugen unser Lager für mehrere Tage dort auf.&amp;quot;&lt;br /&gt;
Der Greis hielt kurz inner und fuhr dann seufzend fort: &amp;quot;Anscheinend waren wir damit einigen Bauern in der Gegend ein Dorn im Auge. Sie erzählten einer Gruppe Söldner, welche auf dem Weg aus einem Kriegsgebiet nach Hause waren von uns. Scheinbar war der Truppe in dem Krieg das Glück nicht hold gewesen und so suchten sie anderweitig nach reicher Beute. Also kam unsere kleine Gruppe ihnen ganz recht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Der Überfall erfolgte im Morgengrauen. Ich überlebte nur, weil ich mich vom Lager entfernt hatte um Reisig und kleine Äste zu suchen. Die morgendlichen Feuer wollten wieder entfacht werden und es war meine Aufgabe, dies zu erledigen. Als ich zurückkam blickte ich in so viele vertraute Gesichter, deren Blick gebrochen und deren Antlitz zumeist entstellt war. Die Söldner hatten alle unsere Wagen in Brand gesetzt und die gesamte Waldlichtung brannte lichterloh.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Greis schloss die Augen, als ihn kurzzeitig die Trauer an diese Erinnerungen übermannte. Mit geschlossenen Augen erzählte er weiter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Hier lernte ich das Feuer endlich kennen. In diesem Elend erkannte ich, dass es nicht mein Feind, sondern mein Freund war! Wir gewöhnten uns aneinander. Ich lernte vom Feuer, dass ich niemanden mehr brauchte. Es gab mir Wärme, Nahrung und Geborgenheit.&lt;br /&gt;
Ich konnte es bitten, sich zu entfernen oder in meiner Nähe zu entstehen. Es tat mir nicht weh, sondern umschmeichelte mich wie eine Geliebte. Es tat mir gut, im Gegensatz zu vielen Menschen, die ich nach dem Verlust meiner Sippe noch treffen sollte. Es blieb bis heute mein einziger Freund.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die beiden Söldner schauten dem Greis gebannt ins Gesicht und sahen Tränen die zerfurchte Haut herab laufen. Ob diese Tränen nun Tränen der Wut oder Tränen der Trauer waren, konnten sie nicht erahnen.&lt;br /&gt;
Fragend schauten sie sich an, zuckten hilflos mit den Schultern und erkannten langsam die Brisanz der Situation. Schon im Verlauf der Geschichte hatten sie begonnen, unruhig auf dem Boden hin- und herzurutschen. Nachdem der Alte nun geendet hatte, erhob der Jüngere seine Stimme und stellte die entscheidende Frage: &amp;quot;Du, also äh... also Ihr denkt doch wohl bitte nicht, dass wir damit etwas zu tun hatten. Wir sind doch noch viel zu jung dafür!&amp;quot;&lt;br /&gt;
Der Alte öffnete die Augen und schaute die Beiden nur mit starrem Blick an. Langsam schüttelte er den Kopf. &amp;quot;Nein, ihr wart mit Sicherheit noch nicht einmal geboren. Ich verlor meine Sippe vor vielen Jahrzehnten und ziehe seitdem ohne Familie durchs Land.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als die beiden Söldner erleichtert Luft ausstiessen, setzte der Greis jedoch schnell und etwas lauter hinzu: &amp;quot;Was aber nichts an der Tatsache ändert, dass ihr euch auch verdingen lasst und euer Auskommen als Söldner habt. Es ändert auch nichts daran, dass ihr heute ebenso handeln würdet, wenn sich die Gelegenheit dazu ergeben hätte. Davon bin ich mehr als überzeugt!&amp;quot;&lt;br /&gt;
Laut erschollen die anklangendenden Worte über die kleine Lichtung. Ringsherum herrschte nun gespenstische Stille. Alles schien den Atem angehalten zu haben.&lt;br /&gt;
Der alte Mann deutete stumm auf seine verstreuten Sachen am Boden um das Feuer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die beiden jungen Soldaten erbleichten augenblicklich und griffen erneut nach ihren Waffen. Diese Geste zauberte ein Grinsen auf das Gesicht des Greises und kleine Flammen begannen damit, seinen rechten Arm zu umzüngeln. Er hob die Hand und die Flammen wurden größer. Die Luft zwischen den beiden Söldnern begann zu flimmern. Eine unerträgliche Hitze breitete sich um sie herum aus und es entstand ein riesiger Feuerball, der zischend zwischen ihnen explodierte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf der Lichtung war es nun wieder sehr ruhig. Dunkel erhob sich die Nacht im Wald und der alte Mann sammelte seine verstreuten Sachen ein. Er stopfte sie wieder in seinen Rucksack und stellte diesen ordenlich auf den Baumstumpf. Das kleine Feuer flackerte wieder vor sich hin, als wenn nichts geschehen war.&lt;br /&gt;
Suchend schaute der Greis sich um und sah am Rand der Lichtung seine zerbrochene Tabakspfeife. Er ging darauf zu und als er an dem verbrannten Fleck Erde vorbei kam, schaute er auf die beiden verkohlten Leichname. Sie waren bis zur Unkenntlichkeit entstellt und völlig deformiert.&lt;br /&gt;
Der alte Mann deutete eine leichte Verbeugung an. Ein Lächeln umspielte sein Gesicht und er murmelte im Vorbeigehen: &amp;quot;Es war Mogrukh eine Ehre, euch kennengelernt zu haben...&amp;quot;&amp;lt;/i&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Räuber]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Jagor</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.ritterburg.games/index.php?title=Dominie&amp;diff=11386</id>
		<title>Dominie</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.ritterburg.games/index.php?title=Dominie&amp;diff=11386"/>
		<updated>2016-05-31T09:32:46Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Jagor: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Bild:Dominie.gif]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Räuberheld des Räuberhauptmanns [[Plunkett]]. Hier ein Bild des Kampflogs.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Dominie.jpg]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Alirion wird sich über Dominie folgende Geschichte erzählt:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Es begab sich zu einer Zeit, wo der Kontinent Alirion noch nicht lange bewohnt war. Die ersten Aussiedler aus Bralkara hatten sich niedergelassen, und immer mehr folgten dem Ruf von Argrus Lancedar.''&lt;br /&gt;
Die nachfolgenden Siedler verteilten sich vom Hofe des Königs aus in alle Himmelsrichtungen, so dass alsbald auch die entlegensten Orte zumindest von einzelnen Familien besiedelt waren. Fernab jeglicher Zivilisation, in den Waloriwäldern, lebte ein Holzfäller mit seiner Frau. Das Leben war hart, man musste sich notwendige Dinge zum Leben selber erarbeiten.&lt;br /&gt;
Der Tag des Holzfällers teilte sich auf in seinen Beruf, das Bäume fällen und Holz bearbeiten, aber auch in die Jagd, um sich und seine Frau ernähren zu können. Regelmäßig legte er den weiten Weg nach Zentralalirion zurück um seine Waren unter die Leute zu bringen und Dinge zu erwerben, die man selber nicht herstellen konnte.&lt;br /&gt;
Seine Frau hingegen kümmerte sich um die Hausarbeit, sie webte Stoffe, schneiderte Kleidung, und kümmerte sich um die im Garten angebauten Pflanzen.&lt;br /&gt;
So lebten sie jahrein, jahraus vor sich hin. Es war ein bescheidenes Leben, aber es erging ihnen gut.&lt;br /&gt;
Die tägliche Routine, die beide so schätzten, wurde jäh unterbrochen, als die Frau des Holzfällers feststellte, dass sie ein Kind erwarten würde. Es war ihr erstes Kind, und die Geburt fiel in den Winter. Es war der kälteste Winter, den die Siedler in Alirion bis dahin ertragen mussten.&lt;br /&gt;
Die Wege aus den Waloriwäldern waren durch Schnee und Eis blockiert, so dass der Holzfäller und seine Frau ohne jegliche Hilfe ihr erstes Kind auf die Welt bringen mussten.&lt;br /&gt;
Es war eine unkomplizierte Geburt, und so erblickte ein strahlend hübsches Mädchen in einer eisigen Winternacht das Licht der Welt. Schon kurz nach der Geburt war das Mädchen von einer solchen Schönheit, dass ihre Eltern ihr keinen Wunsch abschlagen konnten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Mädchen war von Geburt an ein fröhliches Kind. Die Mutter konnte sehr zeitig nach der Geburt ihren Aufgaben wieder nachgehen, da das Kind, sobald es satt und gewickelt war, schlief und keiner Aufmerksamkeit bedurfte.&lt;br /&gt;
Sobald sie laufen konnte, begleitete sie manchmal ihren Vater bei der Arbeit. Die Mutter hatte so Zeit, liegengebliebene Arbeiten zu erledigen. Obwohl die Eltern immer mit dem Kind redeten, begann das Mädchen erst spät zu sprechen. Die ersten Worte brachte sie erst mit etwa vier Jahren über die Lippen.&lt;br /&gt;
Die Eltern waren erleichtert, dass ihr Kind sich nun scheinbar wieder normal entwickeln würde. Sie wurde immer selbstständiger und bereits mit sechs Jahren durfte sie alleine in den Wald hinaus zum Spielen. Ihre Eltern waren diesbezüglich sorglos, da ihnen in den Wäldern noch nie eine Gefahr über den Weg gelaufen war.&lt;br /&gt;
Nachdem sie vormittags ihrer Mutter bei den Arbeiten im Haushalt half, durfte sie nachmittags in den Wald. Anfangs bleib sie dort nur kurz, je älter sie wurde, umso länger blieb sie jedoch im Wald. Was sie dort machte und warum sie so lange dort blieb, konnten ihre Eltern nie herausfinden.&lt;br /&gt;
Auf Fragen, was sie dort anstelle, reagierte sie nicht, und wenn ihre Eltern ihr folgten, machte sie nur einen kurzen Spaziergang und kam dann schnell zur Hütte zurück.&lt;br /&gt;
Ihre Eltern gaben es irgendwann auf, dies zu hinterfragen, da ihre Tochter immer unversehrt zurückkam.&lt;br /&gt;
Eines Tages, als das Mädchen wieder einmal aus dem Wald zurückkehrte, fand sie ihren Vater blutend vor der Hütte liegen. Sie rannte hinein und fand dort ihre Mutter tot vor. Ihr Vater erzählte ihr mit seinen letzten Worten, dass Räuber sie überfallen hätten, und beschrieb diese, damit das Mädchen ihnen aus dem Weg gehen konnte, um nicht auch noch ihr Opfer zu werden.&lt;br /&gt;
Dem Mädchen blieb nichts anderes übrig, als ihre Heimat und den Wald hinter sich zu lassen und in die nächst größere Stadt zu gehen, um dort irgendwie zu überleben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie hatte Glück, dass in der Stadt jemand auf sie aufmerksam wurde. Normalerweise kümmerte sich niemand um ein zehnjähriges Mädchen. Aber ihre Schönheit verhalf ihr dazu, dass ein wohlhabender Mann sie aufnahm, sich um sie kümmerte und versprach, sie bis zu ihrem 18. Lebensjahr zu versorgen. Er ermöglichte ihr sogar, die Schule zu besuchen.&lt;br /&gt;
Das Leben in der Stadt war für sie sehr trist, sie vermisste die Ruhe im Wald. In der Schule hatte sie ein paar wenige Freunde gefunden, aber außerhalb der Schule traf sie sich mit keinem von ihnen. Die meisten mieden sie jedoch, da sie deren Meinung nach schlichtweg zu schön war.&lt;br /&gt;
Daheim hatte sie meist ihre Ruhe. Eduard, der wohlhabende Mann, der sie aufgenommen hatte, war viel auf Reisen, um seinen Reichtum noch weiter zu mehren. Seine Angestellten im Haus mieden das Mädchen, mit der Begründung, ihr Blick sei kalt und ohne jegliches Gefühl.&lt;br /&gt;
Mit ihrem 18. Geburtstag musste sie nun Eduard verlassen, dank der Schule konnte sie aber bei einem Schneider eine Lehre anfangen, wovon sie sich ein kleines Zimmer leisten konnte. Obwohl sie ihre Arbeit gut machte, stand sie aufgrund ihrer Schönheit immer in der Missgunst der Schneidersfrau.&lt;br /&gt;
Die Repressalien veranlassten sie letztendlich dazu, die Lehre bei dem Schneider aufzugeben. Auf der Suche nach einer neuen Lehre durchstreifte sie die Straßen der Stadt, bis sie von einem Herren ein unmoralisches Angebot erhielt. Aufgrund ihrer Schönheit war das Angebot so hoch, dass sie davon die nächste Monatsmiete begleichen konnte.&lt;br /&gt;
Diese Möglichkeit Geld zu verdienen gefiel ihr, da niemand sie bevormundete oder befehligte, und es leicht verdientes Geld war. So blieb sie dabei, auch wenn es sie innerlich kaputt machte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eines Tages kam ein Mann zu ihr, bei dem sie das Gefühl hatte, ihn schon einmal gesehen zu haben. Sie konnte sich trotz aller Bemühungen nicht erinnern, woher sie ihn kennen könnte.&lt;br /&gt;
Dieser Mann besuchte sie mehrmals und bewunderte das Reich ausgestattete Zimmer des Mädchens. Eines Tages folgte sie ihm auf die Straße und lief ihm eine ganze Weile hinterher, bis er sich mit einem weiteren Mann und zwei Frauen traf. In diesem Moment fiel es ihr auf, dass sie den Mann nicht kannte, aber die vier Personen genau der Beschreibung entsprachen, die ihr Vater ihr damals von den Räubern gegeben hat.&lt;br /&gt;
Sie belauschte die Gruppe und hörte wie sie einen Plan schmiedeten, das Mädchen zu Überfallen und auszurauben, da sie scheinbar viel Geld habe. Ihr Besucher solle noch einmal zu ihr gehen um sich auch zu vergewissern, dass es sich wirklich lohnen würde. Danach würden sie ihr dann einen gemeinsamen „Besuch“ abstatten.&lt;br /&gt;
Beim nächsten Besuch des Mannes erzählte sie ihm, dass sie vorhabe, ihrem alten Wohnort in den Wäldern einen Besuch abzustatten. Sie ging zu Recht davon aus, dass die Gruppe ihr dorthin folgen würde, um sie zu überfallen.&lt;br /&gt;
Im Waloriwald angekommen ging sie jedoch an der Hütte vorbei und verschwand im Wald, dorthin wo sie als Kind schon immer gegangen war. Die Räuber wunderten sich, folgten ihr aber weiter. Auf einer Lichtung stand das Mädchen, den Blick in Richtung der Verfolger gewandt. Die Räuber wollten die Gelegenheit nutzen und sie überfallen, als das Mädchen jedoch einen Pfiff von sich gab.&lt;br /&gt;
Plötzlich standen neben dem Mädchen zwei zähnefletschende Palthure, die ihr scheinbar gehorchten. Alle vier blieben starr vor Schreck stehen. Das Mädchen schaute aus ihren kalten Augen die Räuber an und sagte:&lt;br /&gt;
„Ich kenne ein paar reiche Männer in der Stadt, die um ein paar Münzen erleichtert werden wollen... Nennt mich Dominie!“&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-----------------&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie liebte die Wildnis. Sie liebte die Weiten des Himmels, den Ruf der Vögel und den Wind auf ihrer Haut. Hier draussen war sie frei und vollkommen. Hier musste sie sich nicht verstellen. Hier musste sie nicht die Rolle spielen, die sie vor langer Zeit unfreiwillig annehmen musste!&lt;br /&gt;
Schnell schüttelte sie den Kopf, um die Gedanken an ihre Vergangenheit zu verdrängen. Ihren Blick starr geradeaus gerichtet, musterte sie die Berge am Horizont und war froh, hier auf weiter Flur zu sein. Die hohen und schroffen Massive gaben ihr immer das Gefühl, sie zu bedrängen und von oben zu erdrücken. Dies war ein Gefühl, was sie auf gar keinen Fall mochte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie liess den Blick abermals schweifen und die vollkommene Ruhe nötigte sie nahezu dazu, sich zu Boden gleiten zu lassen und liegend die Augen zu schliessen, als sich unscheinbar in ihrer nahen Umgebung etwas veränderte...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Gehölz zu ihrer rechten hörte sie plötzlich Geräusche und wenige Augenblicke brachen zwei riesige Palthure hervor. Als hätten die Tiere sie schon eine Weile beobachtet, beschleunigten sie sofort und kamen auf sie zugerannt. Der Geifer troff von ihren Mäuler, die Zungen hinge lose zwischen den gelblichen und spitzen Zähnen. Die Mäuler weit aufgerissen wurden die Tiere abermals schneller. Der Boden erzitterte unten ihnen und die Distanz zu dem Mädchen wurde immer geringer...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lachend empfing das Mädchen die beiden riesigen Tiere und schlang ihr Arme um die kräftigen Hälse. Sofort stürzten die beiden Pathure zu Boden und es entstand eine riesige Kugel aus Mensch und Fell, welche über die Wiese rollte.&lt;br /&gt;
Nachdem die Drei eine Weile herumgedalbert und sich gekabbelt hatten, kamen sie zur Ruhe und die beiden grauen Riesen liessen sich zu beiden Seiten des Mädchens nieder. Eine Weile später war von den Tieren nur noch ein leises Schnarchen zu hören. Sie vertrauten dem Mädchen so, weil sich die Drei fast ihr gesamtes Leben lang kannten...&lt;br /&gt;
Das Mädchen schaute in den Himmel und beobachtete die Wolken auf ihrem Weg zum Horizont. Sie genoss diese Einsamkeit so sehr...&lt;br /&gt;
Leider waren diese Augenblicke zu selten, schliesslich war sie die Anführerin einer kleinen Gaunerbande, die sich mit Ach und Krach durchschlugen. Sie lebten von kleineren Überfällen und Betrügereien, aber ein Leben und Saus und Braus war dies mit Sicherheit nicht.&lt;br /&gt;
Ihre menschlichen Gefährten hatte sie heute in der Stadt gelassen. Sie waren ihr hier in Wildnis lästig, weil sie die Ruhe und die Abgeschiedenheit nicht zu schätzen wussten.&lt;br /&gt;
Einzige ihre beiden treuen Palthure begleiteten sie auf diese einsamen Klausuren.&lt;br /&gt;
Traurig schaute sie auf Wasti und Waldi. Sie kannte die beiden seit ihrer Kindheit und ihre Augen füllten sich jedes mal mit heissen Tränen, wenn sie das zunehmde Alter an den Beiden nagen sah. Dies waren Gefühle, die sie Menschen gegenüber nie zu empfinden imstande war. Auch den Untergebenen ihrer kleinen Diebesgruppe begnete sie stets kühl und distanziert, was diese ihr mit Misstrauen und Angst zollten...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Sonne zog einsam ihre Bahn über den blauen Himmel. Der Nachmittag neigte sich dem Ende zu, die Farben verblassten langsam und die Bäume vor der Wiese nahmen malerische Blautöne an. Noch immer lagen die drei Wesen im Gras. Zwei schliefen tief und fest, die Dritte hing ihren Gedanken nach, als sie plötzlich ein Geräusch aus dem Wald vernahm. Irgendetwas näherte sich sich langsam und vorsichtig.&lt;br /&gt;
Das Mädchen setzte sich langsam auf, den Körper zum Sprung geduckt. Ihre beiden Begleiter schienen ihre Anspannung wahrgenommen zu haben. Beide waren erwacht und drehten die Köpfe in Richtung des Waldes. Witternd sogen sie die frische Nachmittagsluft ein. Ein leises, aber sehr tiefes Knurren entrann einer Kehle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Sschh!&amp;quot;, machte das Mädchen und auf ein stummes Zeichen hin erhoben sich die beiden grauen Riesen und näherten sich dem Gehölz. Die Zurückgebliebene zog indes ihre Waffe und ging hinter einem nahen Busch in Deckung. Sorgsam entrollte sie ihre Peitsche, welche nun einsatzbereit im Gras lag.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf einen leisen Pfiff hin, scherten die Palthure zu verschiedenen Seiten aus und krochen vorsichtig auf den Wald zu. Bei jedem noch so leisem Geräusch kauerten sie sich sofort nieder und suchten im hohen Gras Deckung.&lt;br /&gt;
Ein weitereres Signal des Mädchens erscholl. Die beiden Grauen sprangen auf und rannten schnurstracks in das Gehölz. Ein lautes Schnauben und Quieken erklang und ein riesiger scharlachroter Eber suchte sein Heil in der Flucht vor den beiden Untieren. Dem Keiler war natürlich aber nicht bewußt, dass seine Fluchtrichtung nicht zufällig war. Er rannte in guter Hoffnung geradewegs dem Mädchen entgegen, die nun ihre Waffe schwang und in Richtung des Ebers zog...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
---&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu spät erkannte der Flüchtling seinen Fehler. Hinter ihm hetzten bereits die beiden Palthure zähnebleckend heran. Der Keiler änderte seine Laufrichtung nicht, sondern beschleunigte wieder, als ihn die Striemen der Peitsche trafen. Der sofort eintretende Schmerz zog sich von der linken Schulter, über den Nacken, den ganzen Rücken hinab. Eben jener Schmerz stachelte seine Wut an. Er beschleunigte nochmals und hielt nun direkt auf das Mädchen zu.&lt;br /&gt;
Die Ränder seines Sichtfeldes begannen sich rot zu verfärben. Er merkte, wie er immer weniger der Herr seiner Sinne wurde...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Oh nein!&amp;quot;, dachte er und versuchte sich zu zügeln. &amp;quot;Wenn ich in Raserei verfalle, bin ich verloren...!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit der ganzen Kraft seines Willen konzentrierte er sich und zwang seinen Blick auf das Mädchen. Sie stand da einfach vor ihm und er senkte den Kopf. Die riesigen Hauer zielten auf die Mitte des schlanken Körpers und der Fliehende wartete auf den Aufprall...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
---&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Mädchen sprang locker aus dem Stand zu Seite und ließ den Keiler, einem Stierkämpfer gleich, passieren. Den Schwung ihres Sprunges nutze sie zu einer eleganten Drehung und holte dabei gleichzeitig erneut mit der langen Peitsche aus. Als sie wieder sicher stand, schlug sie zu und traf den Keiler an der rechten Flanke. Das Tier quiekte wieder laut auf und suchte sein Heil in der Flucht.&lt;br /&gt;
Kalt lächelnd stand das Mädchen da und sah dem Keiler hinterher. Es wusste, dass das Gift der Peitsche seinen Dienst tun würde. Das hatte es bisher immer getan.&lt;br /&gt;
Früher oder später..&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einen langsamen Trab verfallend, lief es dem riesigen roten Untier hinterher. Ihre beiden grauen Palthure holten auf und verringerten, angefeuert von ihrer Herrin, die Distanz zum Keiler. Jener war deutlich langsamer geworden und wankte scheinbar geschwächt.&lt;br /&gt;
Es war nur eine Frage der Zeit, bis der Jagderfolg dem Mädchen hold war...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Wasti und Waldi schon fast auf Sprungreichweite heran waren, ging plötzlich ein Schaudern durch den Keiler. Unbeeinträchtigt davon, lief das Tier weiter, schien aber leicht zu schrumpfen und sich zu verändern. Kurz darauf war für nur einige wenige Augenblicke die Gestalt eines Mannes zu erkennen, bevor sich die Form des Flüchtenden, wiederum nach einem Zittern, ausdehnte und wuchs.&lt;br /&gt;
Statt der Hauer hatte das Tier nun ein Geweih am Kopf und es beschleunigte mit seinen langen Beinen auf eine Geschwindigkeit, die die Jäger nicht mithalten konnten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schnaufend blieb das Mädchen nun stehen und schaute dem riesigen Daraka hinterher, wie er mit großen Sprüngen in einem nahen Buchenhain verschwand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Na dem müssen wir ja mal auf jeden Fall auf den Grund gehen!&amp;quot;, sprach es mehr zu sich selbst, als zu den beiden hechelnden Palthuren und setzte sich stirnrunzelnd und vorsichtig in Bewegung...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
--&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einen halben Tag später und viele Meilen weiter weg. Mittlerweile durchzog Dunkelheit die Wälder. Die Wärme des Tages wich einer angenehmen Kühle. Das Mädchen stand auf einer Lichtung im Wald, war jedoch nicht mehr alleine...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Groß ragte er vor ihr auf. Sein Gesicht war finster und der Blick schien sie zu durchbohren.&lt;br /&gt;
Der Gestaltwandler stand neben ihm, nun in seiner menschlichen Form.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Leicht panisch schaute sich das Mädchen um und entrollte ihre Peitsche. Die beiden Palthure standen neben ihr, leise knurrend und das Nackenhaar aufgestellt. Alle Drei waren zum Sprung geduckt, jederzeit bereit, anzugreifen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Große machte keinerlei Anstalten, das mächtige Schwert an seiner Seite zu ziehen. Er schien keinerlei Angst zu haben. Vielmehr blieb er ruhig stehen, verschränkte die breiten Arme vor der Brust und fing an, mit tiefer und sonorer Stimme zu sprechen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Plunkett nennt man mich. Ich bin der Eine, der anders ist. Ich bin der Eine, den jeder fürchtet...!&amp;quot; Nach einer kurzen Pause fuhr er fort. &amp;quot;Wer bist du?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Mädchen, immer noch mit angespanntem Körper, schüttelte nur leicht den Kopf. &amp;quot;Das geht dich nichts an, wer ich bin. Sag mir lieber, was ihr hier darstellen wollt!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit einem leichten Lächeln im Gesicht deutete der Räuberhauptmann eine Verbeugung an. &amp;quot;Hier siehst du meine Schergen, mit denen ich das Land durchstreife.&amp;quot; Er deutete auf einen Haufen abgerissener Gestalten, die unter einem Baum um ein Feuer lungerten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Dann hast du uns damals überfallen, beraubt und meine Familie getötet!&amp;quot;, entfuhr es dem Mädchen. &amp;quot; Ich hasse Dich!&amp;quot; Ein verachtender Blick traf den Hauptmann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieser erwiderte diesen jedoch sehr gelassen. &amp;quot;Meine Schergen waren das nicht. Nicht für alle Missetaten in Alirion sind wir verantwortlich. Es gibt durchaus auch Ritter, die plündern und Wege belagern...&amp;quot;&lt;br /&gt;
Bei diesen Worten schnaubte das Mädchen nur und blickte weiterhin verächtlich.&lt;br /&gt;
Der Räuberhauptmann nickte wissend. &amp;quot;Ich kann verstehen, dass du mir nicht glaubst. Aber wir sind die Räubergilde!&amp;quot; Er hob seinen Arm und vollführte eine kreisförmige Bewegung in Richtung seiner lagernden Begleiter. &amp;quot;Wir sind kein dahergelaufener Haufen von Halunken.&amp;quot; Heriot geht durchs Bild und Plunkett hüstelt leicht. &amp;quot;Ehrm... also fast alle von uns!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sorod rennt hinterher.... &amp;quot;also die meisten....&amp;quot;&lt;br /&gt;
Betretenes Schweigen machte sich in der Gruppe, welche vom Feuer hinzugetreten war, breit. Alle schauten sehr interessiert auf ihre Schuhe, so sie denn welche trugen...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach einer sehr langen Weile der Stille spricht der Räuberhauptmann weiter:&lt;br /&gt;
&amp;quot;Tana hat mir berichtet, wie tapfer und klug du gekämpft hast. So etwas wissen wir wohl zu schätzen und zu würdigen. Schliess dich uns an und finde die Mörder deiner Sippe. Mit unserer Hilfe! In einer Gemeinschaft ist man stärker als alleine...!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lange schaute das Mädchen dem Riesen in die Augen. Schliesslich nickte es und sagte: &amp;quot;Man nennt mich Dominie. Ich werde mich euch anschliessen, wenn ihr mich so nehmt, wie ich bin. Ich werde mich niemandem weiter beugen. Ich werde mich für niemanden verbiegen!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Räuberhauptmann nickte leicht und deutete mit einem Lächeln auf die Peitsche.&lt;br /&gt;
&amp;quot;Das freut mich zu hören. Nun kehrt hier endlich mal Zucht und Ordnung ein!&amp;quot; Dröhnend fing der Räuberhauptmann an zu lachen. Die meisten seiner Gefolgsleute lachten laut mit. Aber nicht alle, längst nicht alle...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Räuber]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Jagor</name></author>
		
	</entry>
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		<id>https://wiki.ritterburg.games/index.php?title=S%C3%B6ldner_Titan&amp;diff=11321</id>
		<title>Söldner Titan</title>
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		<updated>2015-10-01T08:07:30Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Jagor: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;__NOTOC__&lt;br /&gt;
===Beschreibung===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Titans Herkunft ist, wie die seines Bruders [[Söldner_Decius|Decius]], ungeklärt. Manche behaupten, sie hätten in Ruinen Rüstungen von ungewöhnlicher Macht entdeckt. Andere munkeln, sie seien, ebenso wie [[Deadman|Deadman]], Überlebende der&amp;quot;[[Die Alten|Alten Völker]]&amp;quot;. Sie zeichnet besonders ihre Ausdauer beim Kämpfen aus. Wenn ein Kämpfer schon längst erschöpft am Boden liegt, gibt Titan ihm kaltblütig den Todesstoss und wendet sich dem nächsten Gegner zu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Grunddaten===&lt;br /&gt;
{| {{Tabelle Söldnerübersicht}}&lt;br /&gt;
|- valign=&amp;quot;middle&amp;quot;&lt;br /&gt;
|Titan&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot; |[[Bild:Titan.gif|Titan]]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot; |5&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot; |22&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot; |21&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot; |99&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot; |12&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot; |7&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot; |50&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot; |20&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot; |5 Tage&lt;br /&gt;
|1 [[Langschwert ]]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
1 [[Plattenpanzer]] &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
2 [[Wein]]&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Details===&lt;br /&gt;
{| {{Tabelle Söldnerdetail}}&lt;br /&gt;
|- valign=&amp;quot;middle&amp;quot;&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot; |38&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot; |3&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot; |{{WF_Weiss|50}}&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot; |{{WF_Gelb|25}}&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot; |{{WF_Gelb|25}}&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot; |{{WF_Gelb|25}}&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot; |{{WF_Schwarz|-}}&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot; |{{WF_Dunkelgelb|25}}&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot; |{{WF_Schwarz|-}}&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot; |{{WF_Schwarz|-}}&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot; |&amp;gt;95&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot; |nein&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Versteigerungen===&lt;br /&gt;
{| {{Tabelle Söldnerversteigerungen}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Söldnerübersicht|Zur Söldnerübersicht]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Söldner|Titan]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Jagor</name></author>
		
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		<id>https://wiki.ritterburg.games/index.php?title=Deadman&amp;diff=11320</id>
		<title>Deadman</title>
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		<updated>2015-10-01T08:05:30Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Jagor: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Bild:Deadman1.gif]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Räuberheld des Räuberhauptmanns [[Plunkett]]. Hier ein Teilbild des Kampflogs.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Deadman.jpg]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Deadman hat eigentlich einen Namen, der aus einer unaussprechlichen Aneinanderreihung von nasalen Zischlauten besteht. Es wird vermutet Deadman sei ein Nachfahre einer alten Rasse. Ein Aquilianer so sagt man, obwohl natürlich niemand je einen solchen gesehen hat, um diese Vermutung zu bestätigen. In jedem Fall hat Deadman dann nicht viel von dem friedlichen und zurückgezogenen Eigenschaften der Aquilianer geerbt, denn er ist einer der rücksichtslosesten, gefährlichsten und stärksten Gefolgsleute [[Plunkett]]s.&lt;br /&gt;
Die beiden teilen einen Blick, eine stumme Erkenntnis. Wenn man in Deadmans Augen je eine Regung gefunden hat, dann ist es in dem fast freundschaftlichen Blick auf [[Plunkett]], wenn dieser fernab der anderen groß und schwarz aufragend an seinem Tisch sitzt und ins Feuer starrt.&lt;br /&gt;
Ein weiteres Gerücht über Deadman besagt, daß er der Bruder einer anderen gefährlichen Figur sei: [[Söldner Decius|Decius]]. (&amp;quot;Die stinken genau gleich, und reden beide so ein Zischelzeug&amp;quot;)&lt;br /&gt;
Woher Deadman kommt, und wie er Gefolgsmann [[Plunkett]]s wurde, ist nicht bekannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Räuber]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Jagor</name></author>
		
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